Zeitreise auf Asphalt: „Verkehr – gestern und heute“ im Bürgerhaus Kellinghusen
Vom röhrenden VW Käfer ohne Anschnallpflicht hin zum lautlosen, KI-gesteuerten Elektrofahrzeug: Der Straßenverkehr hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten radikal gewandelt. Wie wir vor 50 Jahren von A nach B kamen, was sich seither technologisch sowie gesellschaftlich verändert hat und wohin die Reise in Zukunft geht, steht im Mittelpunkt einer spannenden Informationsveranstaltung
am Mittwoch, den 11. November 2026,
um 15:00 Uhr
im Bürgerhaus Kellinghusen.
Als hochkarätige Experten des Nachmittags konnten zwei bekannte Gesichter aus der Region gewonnen werden: Martin Teschner, Leiter der Polizeistation Kellinghusen, und Fahrlehrer Adrian Unger von der Fahrschule Behrmann. Die beiden Referenten erleben die Tücken und Herausforderungen des modernen Verkehrsalltags täglich in der Praxis und werden an diesem Nachmittag mit gefährlichen Alltags-Mythen aufräumen.
Wer erinnert sich noch an die Einführung der Gurtpflicht Mitte der 1970er Jahre, die hitzige Debatten auslöste? Oder an Zeiten, in denen ein Auto-Atlas im Handschuhfach unverzichtbar war? In den letzten 50 Jahren hat sich der Straßenverkehr zu einem hochkomplexen, digital vernetzten System entwickelt. Doch die neue Technik bringt auch Fragen mit sich: Wie geht man sicher mit den immer beliebter werdenden, schnellen Pedelecs oder E-Scootern um? Welche Tücken bergen moderne elektronische Assistenzsysteme? Und wie behält man im Dschungel aktueller Vorschriften den Durchblick?
Polizeichef Martin Teschner wird in seinem Vortrag insbesondere auf die veränderte Verkehrssicherheit und die Risiken neuer Fahrzeugtypen im ländlichen Raum eingehen. Fahrlehrer Adrian Unger beleuchtet typische Fahrfehler aus der Praxis – etwa beim Rangieren auf engem Raum oder auf unübersichtlichen Parkplätzen – und gibt wertvolle Tipps, wie man auch im höheren Alter das Vertrauen hinter dem Steuer bewahrt.
Die Veranstaltung, die von einem breiten regionalen Netzwerk getragen wird, lädt Bürgerinnen und Bürger aller Generationen – und ausdrücklich auch Senioren – zu einem unterhaltenden Rückblick sowie einer offenen Diskussion ein.
Der Eintritt ist frei.
Wegen begrenzter Plätze wird um Anmeldung bis 9. November gebeten (s. Plakat)

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